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Die Bandoperation
 

Ziel der Operation ist es, den Blasenhals und die Harnröhre im gleichen Maße wie es die natürlichen Harnröhrenbänder vermögen zu stabilisieren.

Bewährt hat sich in der Vergangenheit die operative Raffung körpereigenen Gewebes am Übergang von Harnblase zu Harnröhre. Dieser Eingriff ist über einen Bauchschnitt oder eine Bauchspiegelung möglich.
Der Behandlungserfolg bei dieser Operationsart liegen etwas niedriger als bei den neueren sog. Schlingenoperationen.

Die Bandoperationen
Bei der Bandoperation werden die gerissenen oder ausgedehnten Harnröhrenbänder am Blasenhals durch ein etwa 1.5 cm breites Kunststoffbändchen (Blasenhalteband) ersetzt.
Von einem kleinen Schnitt in der Scheide aus wird das Bändchen unter die mittlere Harnröhre eingebracht und hinter das Schambein oder um den unteren Schambeinast herum geführt.

Die neueste Entwicklung stellt dem Arzt ein nochmals verfeinertes Verfahren zu Verfügung. Das Halteband ist jetzt um einiges kürzer und wird lediglich mit einer Art Pflaster hinter das Schambein gelegt. Es wächst dort schon nach kurzer Zeit fest an und übernimmt die Funktion des defekten Harnröhrenbandes beim Blasenverschluss.

Welche Vorteile hat das Verfahren?
Schnelle Genesung – Sie können Ihren normalen Tagesablauf in der Regel bereits nach 1 - 3 Tagen wieder aufnehmen. Die Heilungsraten mit dem klassischen Standardprodukt sind sehr gut: 81 % der behandelten Frauen sind 7 Jahre nach dem Eingriff noch kontinent*, bei 16 % ist zumindest eine spürbare Verbesserung zu beobachten. Nur bei wenigen Patientinnen treten Komplikationen auf. Beruhigend zu wissen: Weltweit wurden bereits über 1 Mio. Frauen mit diesem Operationsverfahren behandelt.

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